Tierarztpraxis Vettermann

Öffnungszeiten, Termin nach Vereinbarung
Montag – Freitag 8.00 – 12.00 Uhr
Mo, Di, Do, Fr 15.00 – 18.00 Uhr
Samstag 9.00 – 11.00 Uhr
Mittwochnachmittag geschlossen

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Ihr Hund oder Ihre Katze trinkt mehr als sonst und muss auch häufiger Wasser lassen? Bei Ihrer Katze werden die Urin­klumpen im Streu größer aufgrund eines erhöhten Harn-Absatzes? Das sollte Sie aufmerksam machen. Müdigkeit, wenig Appetit, Gewichts­verlust, Durchfall, Erbrechen und glanzloses Fell. Das könnten Anzeichen für eine chronische Nieren­erkrankung (CNE) bzw. chronische Nieren­insuffizienz (CNI) sein. Da es überwiegend ältere Tiere trifft, schiebt der Tierhalter die Veränderungen auf den Alters­prozess. Aber Vorsicht! Ein Irrtum ist lebensgefährlich, weil fortg­eschrittene Schäden an der Niere nicht zu beheben sind.

Nierenschwäche sollte früh erkannt werden

Deshalb ist es wichtig, früh zu handeln – das kann dem Tier noch viele gute Jahre bescheren. Wird eine Nieren­schwäche früh erkannt, kann sie gut behandelt werden. Oftmals ist es sogar so, dass die geringen Anzeichen vom Tierhalter gar nicht erkannt werden können. Wird die Be­ein­träch­tigung des Tieres sichtbar, können schon 70 Prozent der Nephronen un­wieder­bringlich zerstört sein. Nephrone sind kleine „Bausteine“ der Niere, deren Aufgabe es ist, das Blut zu filtern und giftige Stoffe über den Urin auszu­scheiden. Außerdem halten sie den Flüssigkeits- und Mineralstoff-Haushalt aufrecht.

Ein Leistungs­abfall der Niere kann mit einem regelmäßigen Bluttest, beispielsweise zwei Mal pro Jahr, beim älteren Tier (ca. ab dem sechsten Lebensjahr) zeitig erkannt werden.

Eine genaue Ursache einer Nieren­schädigung – vor allem einer chronischen – kann in vielen Fällen nicht festgestellt werden. Die Auslöser sind vielfältig. Mit zuneh­men­dem Alter des Tieres lässt die Fähigkeit der Nephrone nach, sich selbst zu erneuern. Aufgrund des Alters, aber auch aufgrund von Infektions­erregern kann es zum Nieren­leiden kommen. Generell sind Katzen für Nieren­versagen anfälliger als Hunde. Es gehört für Samtpfoten zu den häufigsten Todes­ursachen. Nicht zuletzt weil die Symptome meist viel zu spät erkannt werden.

Oftmals hilft eine andere Ernährung

Nur der Tierarzt kann eine eindeutige Diagnose stellen. Dazu gehören die All­ge­mein­unter­su­chung sowie der Check von Blut und Urin. Manchmal sind Röntgen- oder Ultraschall-Unter­suchun­gen oder Biopsien nötig. Wird frühzeitig eine Nieren­insuffizienz diagnostiziert, kann oft mit einer Diät sowie mit phosphat­bindenden Ergänzungs­futter­mitteln und auch unter­stützenden homöo­pathi­schen Präparaten dem Tier gut geholfen werden. Heilbar ist die Nieren­insuffizienz aber nicht.

Deshalb: Denken Sie an einen regelmäßigen Check beim Tierarzt, in der Regel ab dem 6. bis 8. Lebensjahr Ihres Tieres. © presse-punkt.de